Baby-Blog

Patenfamilie gesucht

Ich überlege einen der Welpen nicht im herkömmlichen Sinne „abzugeben“, sondern an eine Patenfamilie, bzw. einen Paten zu vermitteln, sofern sich eine geeignete Familie/Einzelperson findet. Ein Pate nimmt einen Welpen bis zum Alter von ca. 1 bis 1,5 Jahren zu sich und lebt mit ihm zusammen. Der Hund verbleibt dabei mein Eigentum. Die Kosten des alltäglichen Lebens trägt der Pate, Steuer, Krankheitskosten und Versicherung übernehme ich. So einfach ist die rechtliche Seite.

Praktisch ist es so, dass wir in der Zeit schauen werden wie sich der Welpe entwickeln wird und welches Potenzial ggf. in ihm steckt. Eventuell kommt er dann zur Ausbildung zu mir zurück und wird anschließend an eine dauerhafte Familie, bzw. Person mit Handicap vermittelt. Genauso gut ist es möglich, dass der Pate/Patin die Möglichkeit bekommt den Hund dauerhaft zu adoptieren, wenn er/sie das wünscht.

Der Pate wird von mir vor, während und nach dem Einzug des Welpen begleitet. Er braucht keinerleie Vorwissen oder Erfahrungen zu haben, lediglich Lust auf die Herausforderung. Die gemeinsame Ausbildung des Hundes zum Therapie/Begleithund ist möglich. Wer sich vorstellen kann einen Welpen in Pflege zu nehmen für einen Zeitraum von 1 bis 2 Jahren ist herzlich eingeladen sich zu melden. Die einzige Grundbedingung für eine Patenschaft ist, dass die Familie nicht weiter als 20km von Hamburg, bzw. Greifswald entfernt wohnt. Wohnsituation sowie viele anderen Faktoren auf die Züchter wert legen sind für mich irrelevant, wenn der Mensch dem Welpen mit Respekt begegnet und bereit ist ihm ein Leben in Würde zu ermöglichen.

PS: Sollten Sie sich fragen, ob Sie (überhaupt) in Frage kommen und zögern, dann sind Sie vielleicht genau die Richtigen. Die erfolgreichsten Vermittlungen von Hunden und Patenhunden habe ich an Familien gemacht, die sich selbst gefragt haben, ob sie den Ansprüchen, die der Hund (und ich) an sie stellen gerecht werden.

PPS: Kurze Info an die Welpenfamilien, das steht in keinem Zusammenhang mit den Familien, denen ich zugesagt habe einen Welpen aus diesem Wurf zu adoptieren, alle Zusagen bestehen uneingeschränkt.

Oscar, Rubi, Nara, Fiete

Die Welpenfamilien kennen Ben vermutlich in und auswenig. Doch wie ist es mit den übrigen vier Geschwistern? Sie sind nicht nur „übrig“, sie sind besonders. Jeder Einzelne von ihnen. Ich will mich daher bemühen jedem gerecht zu werden mit einer kurzen Dokumentation an dieser Stelle. Ich beginne mit Rubi.

Ich habe Rubi an einer Stelle als Reiz/Reaktionssuchende beschrieben. Das ist eine Möglichkeit ihre Persönlichkeit zu beschreiben. Eine andere wäre:

Rubi ist eine Hündin, die leidenschaftlich gern auf der Suche nach Impulsen von außen ist. Sie blüht dann auf, wenn sie von außen Ideen/Anreize bekommt aus denen sie etwas machen darf. Das macht sie zu einer phantsievollen, mutigen und kreativen Hündin. Auf der anderen Seite bedeutet es, dass sie im Vergleich zu Nara weniger resilient ist. Rubi kann sich schlechter abgrenzen, wenn um sie herum etwas geschieht.

Rubi kommt zur Ruhe so wie man es sich von einem Hund wünscht, überall und unter auch bei Trubel, sie braucht bloß länger dafür als ihre Geschwister. Sie wird fein und weich sein in ihrem Wesen, weil das Doodles wesensimmanent ist. Und sie wird mit Feuer ausgestattet sein, was sie bspw. zu einer begeisterten Agility-Hündin machen könnte.

Rubi wird eine sehr menschenbezogene Hündin werden. Sie liebt „den Dialog“, das ist ihr Reiz/Reaktionssystem. Sie wird viele Fragen stellen und viele Antworten verlangen. Menschen, die das mit einem Lächeln machen werden und sich an ihrer Gewitztheit erfreuen werden, werden mit Rubi einen Diamanten in der Familie haben, der nicht aufhören wird von innen zu strahlen. Rubi wird manchmal freche ideen haben, die den einen frustrieren, den anderen erheitern werden.

Oscar

Oscar ist der Gegenpol zu Rubi. Gemeinsam mit Fiete bildet er den „ruhigen“ Teil dieses Wurfes. Oscar und Fiete sind beides Hunde wie sie eigentlich in der „Traumbestellung“ jedes Hundehalters vermutlich auftauchen. Hätte Oscar mit seinem dreifarbigen Fell nicht so eine auffallende Optik würde er letztlich auch kaum auffallen. Er ist nie einer der ersten, er weint nicht besonders laut oder lange, wenn etwas nicht klappt. Er versucht das, was er sich vornimmt, manchmal gelingt es und manchmal zieht er sich zurück und probiert es am nächsten Tag noch einmal.

Oscar scheint mir heiter zu sein. Der Name passt zu ihm, es ist der Name eines freundliche, ruhigen, ausgeglichenen Hundes. Oscar wird glücklich sein womit auch immer seine Menschen glücklich sind, solange seine Grundbedürfnisse als Hund gedeckt sind/sein werden.

Fiete

Fiete wird ein fast vollkommen schwarzer Rüde. Ich bin mir nicht sicher, ob er doodle-Fell oder glattes retriever-Fell bekommen wird. Er scheint mir eher ein Retriever zu werden. Vom Aussehen wie vom Wesen her. Fiete ist ausgeglichen, ruhig, freundlich und zurückhaltend in seinem Wesen. Wenn Rubi Feuer ist, ist Fiete Wasser. Fiete wird ein Hund, der stets mit seinem Menschen und seiner Umgebung in Harmonie sein wird. Gleichzeitig wird er bei sich selbst sein und auf seine Ressourcen, wenn sein Mensch ihn lässt und nicht zu oft übergeht. Fiete ist mit Ben gut befreundet, mit Oscar spielt er auch häufiger. Die Kontakte zu den Mädels fallen deutlich seltener aus.

Nara

Nara ist bemerkenswert. Selten ist sie die erste, wenn es um etwas Neues oder Wichtiges geht. Rubi prescht zumeist vor, stößt sich die Nase wund und verkrümelt sich dann. Dann kommt Naras Zeit. Nara geht ähnlich wie Ben vor, sie sondiert die Lage, beobachtet genau und macht sich anschließend einen Plan. Sie ist von ausgesprochener Willensstärke und innerer Kraft ohne dabei überschäumend zu sein, sie kann ihre Affekte sehr wohl kontrollieren und überlegt handeln.

Heute ist ihr ein niedliches Missgeschick passiert. Die Welpen waren zum ersten Mal alle draußen. Nara ist beim Erkunden in Ambras Wassernapf getreten. Sie hat gerade kot abgesetzt, dabei ist sie nach hinten gerutscht und mit dem Hinterlauf in den Napf gefallen. Ihr Kot ist ins Wasser gefallen und sie lief anschließend jaulend auf drei Beinen davon, ihre Pfote war schließlich nass und für immerhin einige Schritte nicht mehr benutzungsfähig…

     

 

Die Welpen gehen raus

Ben und Nara sind heute aus dem Wohnwagen gegangen. Es sind süße Bilder dabei entstanden. Ich versuche zwei Gallerien zu diesem Beitrag anzulegen, mal schauen wie das gelingt. Zusätzlich füge ich noch Bilder von gestern bei.

Die Welpen erobern Raum

Es ist soweit! Die Welpen wollen die Welt erkunden und so haben wir nun endlich die Absperrung zu ihrer Wurfkiste heraus genommen. Zum Einen haben wir die Gelegenheit genutzt, um den Teppich des Welpenlagers zu erneuern. Zum Anderen ist es Zeit, dass die Welpen ihren Aktionsradius ein wenig vergrößern und eigenständig anfangen können Interaktionen mit ihrer Umwelt aufzunehmen.

Ben war aktiv in der Erkundung meiner Söhne. Er hat sie beklettert, beknabbert und Pfote gegeben. Anschließend hat er den Plüschhund bespielt, ziemlich wild sogar. Die Welpen gehen in kleinen Schleifen raus und erobern die Welt, anschließend kehren sie zurück in den sicheren Hafen ihrer Wurfkiste.

Namensverkündung

Die Welpen werden aktiv und lebendig. Alle fünf haben jetzt einen Namen. Noch einmal die Halsbandfarben und Namen an dieser Stelle in der endgültigen Variante:

Ben (ohne Halsband, braunes Fell)

Rubi (Rosa Halsband)

Nara (rotes Halsband)

Fiete (grünes Halsband)

Oscar (graues Halsband)

Die Namen passen zu den Charakteren. Oscar ist ein fröhlicher, ausgeglichener Hund. Fiete ist eher zurückhaltend und fällt selten bis gar nicht auf. Nara ist eine ausgeglichene, manchmal impulsive Hündin. Rubi ist eine energiegeladene Reiz/Reaktions-Suchende, die überquillt vor Lebensenergie und Freude, manchmal ihre Energie nicht ganz im Griff hat und länger zum Einschlafen braucht als die Übrigen.

Anbei noch ein paar Bilder:

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Namensgebung (?)

Liebe Welpenfamilien,

zum Schreiben der Fotodokumentation ist es sehr hilfreich jedem Welpen einen Namen geben zu können. Von „unbenant“ oder „dem da“ zu schreiben ist irgendwie misslich. Ich habe daher jedem Welpen einen Namen gegeben, ich bin mir jedoch nicht sicher, ob alle Namen so richtig gut passen.

Sicher sind folgende Namen:

Rubi = hellrosa Halsband

Nara = dunkelrosa/rotes Halsband

Ben = braunes Fell, ohne Halsband

Bei den anderen zwei Rüden bin ich mir nicht ganz sicher. Ursprünglich hatte ich den Vorschlag gemacht den braun/schwarz/weißen Amigo zu nennen. Das ist noch nicht ganz der passende Name für ihn. Er ist ein lustiger Kerl, der vor Lebensfreude strotzt, weswegen ein Name „mit Energie“ zu ihm passt.

Ich schwanke zur Zeit zwischen Oscar und Rico. Falls es für oder gegen einen Namen starke Tendenzen gibt, bitte ich um Rückmeldung, dann werde ich diese berücksichtigen. Oscar (so nenne ich ihn in meinen Texten) trägt ein gräuliches Halsband.

Der schwarze Welpe mit dem grünen Halsband ist von zurückhaltendem und eher ruhigem Charakter. Als „Schreibnamen“ verwende ich derzeit Fiete und Kalle für ihn, wobei mir Fiete gut zu passen scheint. Gibt es hier starke Gefühle für oder gegen einen der Namen bei den Welpenfamilien?

Das war es für heute. Weil es so schön ist die Welpen zu beobachten füge ich einfach noch ein paar Fotos an diesen Beitrag an.

Uploads & Terminänderung

Liebe Welpenfamilien und Interessierte,

ich arbeite intensiv an einer Fotodokumentation dieses Wurfes, bzw. von Ben. Es tut mir sehr leid, dass ich nicht täglich Bilder zur Verfügung stelle wie ich das in der Vergangenheit getan habe. Mein Versäumnis versuche ich dadurch wettzumachen, dass ich einen kleinen Ausschnitt aus der Dokumentation von Ben hier zur Verfügung stelle.

Die Welpen fangen seit dem Wochenende an soziales Verhalten zu zeigen. Die neonatale Phase ist somit abgeschlossen, die Augen sind offen und die Gehörgänge frei und sie fangen fleißig an miteinander zu interagieren. Noch tun sie das in Zeitlupe, was ein wahres Gottesgeschenk für jeden Ethologen (Verhaltensbiologen) ist. Eigentlich sollte Beobachtung neugeborener Welpen zwischen der dritten und fünften Lebenswoche Pflicht sein für jeden, der einen Welpen adoptiert sein anstatt Hundeführerscheine zu machen.

Die Welpen zeigen so deutlich welche Verhaltensweisen sie können, wie sie entstehen und wie man einen Hund lernen kann zu lesen. Es würde so viele Missverständnisse zwischen Welpen und ihren zukünftigen Menschen vermeiden wüssten die Menschen ihren Welpen, bzw. sein Verhalten zu dekodieren und es würde so viel (tendenziell nicht hilfreiche) Zeit in Hundeschulen eingespart und eingetauscht gegen Qualitätszeit mit dem eigenen Hund im Grünen.

Wer seinen Hund verstehen und mit ihm zurecht kommen will braucht dafür keine Hundeschule in der der Mensch größtenteils rum steht und der Welpe mit Glück nichts für sein Leben nachteiliges lernt. Der Mensch muss seinen Forschergeist schulen und seinen Hund mit wachsamen Augen lesen und sich bemühen seine Sprache, sein Verhalten und seinen Ausdruck dekodieren zu lernen. Solange sein Hund lebt wird er mit dieser Aufgabe nie fertig sein.

Hunde sind einzigartig in ihrem Ausdruck und sie haben flexible Persönlichkeiten ebenso wie plastische neuronale Kapazitäten, sie können sich ein Leben lang anpassen, verändern, situativ bedingt fühlen und/oder ausdrücken. Wer seinen Hund heute versteht, kann morgen schon vor einem Rätsel stehen. Das geht auch mir noch so mit meinen Hunden und ich erlaube meinen Hunden (derzeit nur einer Hündin) mich zu überraschen indem ich ihnen stets unvoreingenommen begegne.

Viel Vergnügen mit den Dokumentationen!

Hier ein paar Fotos von Rubi und Nara: 0708_rubi_nara

Hier die heutige Doku von Ben: 0708_bilderdoku

Sollte bei einer der Welpenfamilien Verlangen nach mehr aufkommen, kann ich per Mail gerne die übrigen Dokumentationen rund um Ben zur Verfügung stellen. Die übrigen Welpen finden darin auch Platz, nur nicht so zentral.

Noch eine kleine Terminänderung. Ich kehre früher nach Hamburg zurück. Am Freitag, den 24.07. „landen“ die Welpen, die Kinder und ich in Hamburg sodass wir am Wochenende 25.07./26.07. Besuch empfangen. Ich lade alle Welpenfamilien, die es schaffen können an diesem Wochenende ein zu kommen. Es lohnt sich die Welpen so früh kennen zu lernen!

Ende der neonatalen Phase

Die Welpen haben ihre Augen geöffnet. DIe ersten beginnen zu sitzen, gestern gab es die erste soziale Interaktion, bzw. den Beginn dazu. Die WElpen sind noch sehr wacklig auf ihren Beinen unterwegs, doch sie wackeln mittlerweile mehr auf ihren Beinen als dass sie robben.

Ben und Rubi zeigen bereits Interesse an Interaktionen. Beide scheinen gezielt ihre belebte und unbelebte Umwelt olfaktorisch (geruchlich) zu explorieren (zu erkunden). Inwiefern sie optische Reize bereits klar erkennen können ist unklar, sind ihre Augen doch erst seit gestern geöffnet. Auf akustische Reize scheinen sie noch nicht zu reagieren (wenn wir Lärm machen oder deutlich hörbar in ihrer Nähe zugange sind, reagieren sie in keinster Weise, auch nicht wenn sie wach sind).

Rubi zeigt ebenso wie Ben sehr ruhiges Erkundungsverhalten. Die anderen drei sind eher „reaktiv“ und reagieren auf das Hereinkommen von Ambra fast hektisch und eilen zur Mutterbrust. Rubi hat gestern gezielt den Schlafplatz „mütterlicher Hals“ ausgewählt. Es sah unglaublich süß aus wie sie auf ihrer Mutter schlief.

Es ist jetzt nur noch eine Frage von Tagen bis die ersten sozialen Interaktionen, die über ein „Kopf-auf-den-Nacken-Legen“ hinausgehen. Ein winziger Ansatz einer Schnauzenzärtlichkeit war bei Rubi gestern bereits zu sehen gewesen, ob er Zufall oder gezieltes Handeln war, ist fraglich. Ich tippe darauf, dass es Zufall war. Nach dem Motto „Versuch und Irrtum“ hat Rubi versucht zu erkunden was sie da umgibt (es war ihr Geschwister) und dafür den derzeit meistbenutzten Teil ihres Körpers, ihre Schnauze benutzt.

Es macht den Eindruck als ob drei der vier schwarzen Welpen gelocktes Doodle-Fell haben. Ben scheint glattes Fell wie seine Mutter zu entwickeln. Genau zu sagen ist das jedoch noch nicht. Erfahrungsgemäß kann das erst sicher im Alter von ca. 6 bis acht Wochen gesagt werden.

Seit gestern tragen die Welpen Halsbänder. Die neonatale Phase in der sie fast ausschließlich schlafen, fressen und trinken, bzw. koten geht in die Übergangsphase über. Sie beginnen nun miteinander zu interagieren und werden anfangen in kleinen Schritten Lernerfahrungen mit der Außenwelt zu machen.

Rubi, die erstgeborene hat ein hellrosa farbenes Halsband

Nara hat ein dunkelrosanes Halsband

Ben trägt keines

der schwarz/braune Welpe, den wir derzeit Amigo nennen ohne zu wissen, ob dieser Name wirklich zu ihm passt hat ein graues Halsband

Der kleine ganz schwarze Rüde hat noch keinen Namen. Wir warten darauf bis sich ein bestimmter Name für ihn richtig anfühlen wird. Er trägt ein gründes Band um den Hals.

Augen auf

Bei fast allen WElpen sind die Augen nun offen. Gestern hatte ein schwarzer Welpe die Augen bereits geöffnet. Heute hat Ben die Augen geöffnet. Morgen werden sie mit Sicherheit bei allen Welpen offen sein. Wenn Ambra in die Wurfkiste zum STillen geht, robben die WElpen zum Teil noch, zum Teil gehen sie auf Wackelbeinen. Sie fallen noch hin beim Versuch zu gehen und können sich kaum mehr als einen Klimmzug aufrecht halten, doch das immerhin gelingt ihnen schon.

Neuerdings tritt Hektik beim Säugen auf. Meistens ist es sehr, sehr ruhig, wenn Ambra Milch gibt. So gut wie nie höre ich einen Welpen ernsthaft jammern (das war bei den Welpen von Ambras Mutter Nala häufiger der Fall). Ambra gibt lange und ausdauernd Milch, sie kommt häufig und in kurzen Intervallen. Die Welpen haben dank Ambra ein rundum gepampertes Leben. Das einzige womit Ambra ein bißchen sparsam ist, ist die Bauchmassage.

Welpen können anfangs Kot und Urin nicht eigenständig absetzen. Die Mutter leckt es raus. Die Kynologin Dorit Feddersen-Petersen konnte belegen, dass Haushunde deutlich weniger Bauchmassage zum Kotabsatz machen als Wölfe. Das führt dazu, dass Haushundwelpen häufiger unter Bauchschmerzen leiden. Mein Eindruck ist, dass Ambra dazu neigt die Bauchmassage nicht ausgiebig zu machen und ich mich frage welchen Einfluss das auf die Verdauung der Welpen hat. So richtig eindeutig ist das leider nicht zu sagen. 

Ambra hat heute ihren Bruder Coco getroffen. Es war ein schönes Wiedersehen. Unter dem geschwisterlichen Konkurrenzdruck hat Ambra eine neue Marke geknackt: Ambra hat heute über 1kg rohes Fleisch zu sich genommen. So viel hat sie in ihrem Leben noch nie an einem Tag gefressen. Zusätzlich gab es noch Leckerchen, Öl und Haferflocken. Und sie ist gertenschlank… Das geht dann wohl alles in das Wachstum der kleinen Wonneproppen.

Die Welpen haben seit ihrer Geburt erheblich zugenommen an Gewicht und Volumen. Es ist erstaunlich wie dick und fett und groß die „Zwerge“ schon sind. Es macht sich deutlich bemerkbar, dass es nur fünf Welpen sind und jeder von ihnen eine sehr gute Versorgungslage hat.

Ich habe heute einen Text zu Assoziationen geschrieben. Er soll in das Buch einfließen, das ich über Ben schreibe. Ich habe nur noch nicht den rechten Ort im Text für diesen Exkurs gefunden. Ziel ist es im Buch an jedem Tag ein Resümmee der von Ben verknüpften Assoziationen eines Tages aufzuzeigen, um so ein Verständnis für hündisches Lernen zu Beginn des Lebens aufzuzeigen. Doch so weit bin ich noch nicht. 

Es wird noch ein paar Tage dauern, bis es mir gelingt den Text erfolgreich in das Buch einzubinden und die täglich erlernten Assoziationen aufzuarbeiten und gut darzustellen. Für Interessierte stelle ich diesen Text kurz isoliert dar. Assoziationen, die in sensiblen Phasen in den ersten Wochen nach der Geburt gebildet werden sind das Fundament für das, was der Welpe wird/der Hund später ist und somit (lebenslang) kann.

0703_assoziationen